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Untergrund richtig vorbereiten!

Haben Sie sich schon Gedanken darüber gemacht, wo Ihr neuer Swimmingpool einen Platz im Garten findet? Viele denken daran erst zum Schluss beziehungsweise machen sie sich viel zu spät Gedanken darüber, welche Voraussetzungen der Standplatz für den Pool bieten sollte. Aufgrund des massiven Gewichts, das hier auf den Boden einwirkt, kann der Pool nicht überall stehen – und wenn der Pool irgendwann vielleicht einmal abgebaut wird, möchten Sie sicher nicht auf Dauer ein unschönes „Loch“ im Garten haben. Eine sorgfältige Planung ist daher umso wichtiger!

Der richtige Standplatz für einen Swimmingpool sollte vor allem folgende Kriterien erfüllen:

1. Der Boden muss absolut eben sein.
2. Der Boden muss verdichtet werden
3. Alles, was die Pool-Folie beschädigen könnte, muss vorab entfernt werden.

Das hört sich erst einmal recht einfach an und viele Pool-Käufer sind sich sicher, ohne viel Arbeit den richtigen Platz für den Swimmingpool im Garten zu haben. Die Realität sieht dann meist etwas anders aus.

Kein Swimmingpool-Aufbau ohne ebenen Boden

Haben Sie schon einen Platz in Ihrem Garten ausgewählt, an dem Sie Ihren neuen Swimmingpool aufbauen können? Viele wählen von vorn herein gerade Rasenflächen und sind sich sicher, dass dann dort kaum Arbeit entsteht. Der Einsatz einer Wasserwaage zeigt dann aber schnell, dass doch ein kleines Gefälle vorhanden ist. Und ist dieses Gefälle größer als 1 Prozent, kann der Pool nach Befüllung kippen oder das Wasser übt einen solch großen Druck auf die Seitenwände aus, dass diese nachgeben könnten. Es ist also wirklich wichtig, dass der Boden absolut eben ist.

Ideal wäre hier natürlich eine Betonsohle, auf der Sie den Swimmingpool aufbauen können – aber notwendig ist das nicht. Kaum jemand fühlt sich wohl bei dem Gedanken, einen Teil seines Gartens zu betonieren. Stattdessen können zur Begradigung der Fläche andere Maßnahmen ergriffen werden. Am sinnvollsten ist es, wenn dort, wo der Pool später stehen soll, die Grasnarbe abgetragen wird und der Untergrund dann mit Hilfe einer Richtlatte begradigt wird. Dabei kann dann auch gleich die Fläche von Steinen, Wurzeln und anderen Dingen, die bei der Pool-Folie Schaden anrichten können, befreit werden. 

Für einen richtig festen Standplatz ist es darüber hinaus empfehlenswert, die Erde unter dem Pool zu verdichten, so dass der Pool nirgends einsacken kann. Das lässt sich mit einer Rasenwalze erledigen und wenn keine vorhanden ist, kann auch ein Fass mit Wasser gefüllt und über die Fläche gerollt werden. Ist das passiert, kann noch ein Unkraut-Vlies ausgelegt werden und eine Bodenplane, die den Pool auf Dauer schützt. Diese Methode hat den Vorteil, dass, falls der Pool irgendwann wieder abgebaut wird, einfach neuer Rasen ausgesät werden kann. Es bleibt also kein „Loch“ im Garten zurück.

Alternativen zur Vorbereitung des Untergrunds

Je nach Geschmack sind natürlich auch noch andere Vorbereitungen für den Untergrund möglich. Als Alternative zum Betonieren können beispielsweise Bodenplatten verlegt werden. Oder man baut dem Pool ein Podest. Terrassendielen eignen sich sehr gut dafür und bieten die Möglichkeit, den Pool noch etwas mehr in Szene zu setzen.

Wofür Sie sich letztendlich entscheiden, bleibt natürlich Ihnen überlassen und hängt auch von den Begebenheiten in Ihrem Garten ab. Achten Sie bitte wirklich nur darauf, einen vollkommen graden Untergrund zu nutzen – ansonsten kann der Traum vom eigenen Pool schnell in einer kleinen Katastrophe enden und niemand möchte mehrere 1000 Liter Wasser durch seinen Garten fließen sehen!

Wenn Sie noch einen neuen Swimmingpool kaufen wollen schauen Sie auf der Startseite vorbei.

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